Wie starte ich einen Blog? #howtoblog

Immer wieder erreichen mich Fragen zum Thema Bloggen. „Wie hast du denn eine Website erstellt?“, „Wie bist du auf den Namen gekommen?“, „Welchen Anbieter hast du gewählt?“, „Und wie oft soll ich eigentlich Beiträge posten?“

Möchtest du auch einen Blog starten, kennst dich aber überhaupt nicht aus, und suchst nach Antworten? Dann ist dieser Beitrag wie geschaffen für dich 🙂

Ich kann mich noch bestens daran erinnern, als ich mich entschieden habe, einen Blog zu starten. Anfangs hatte ich wirklich null Ahnung, was da auf mich zukommen würde. Ich konnte auch keine der oben genannten Fragen beantworten. Deshalb habe auch ich mich durchs World Wide Web geklickt und nach Beiträgen wie diesen gesucht. So einiges wurde mir dann schon klarer und ich glaubte zu behaupten, wie alles funktioniert. Als es dann aber wirklich ernst wurde, musste ich noch so einige Nervenzusammenbrüche ( 😉 ) überstehen. Denn so einfach wie es manchmal aussieht, ist es (leider) absolut nicht. Mein Lieblingsspruch: Übung macht den Meister!

Aus diesem Grund habe ich heute eine kleine Einführung ins „Blogger Business“ für euch vorbereitet. Ich hoffe, ich kann die meisten Fragen von euch beantworten 🙂 Wenn nicht, dann schreibt es gerne in die Kommentare oder eine E-Mail!

1. Warum möchte ich einen Blog machen?

Du überlegst schon länger hin und her, ob du denn einen Blog starten sollst oder nicht? Ich sag dir ein’s: TU ES! Natürlich solltest du einige Grundvoraussetzung erfüllen. Du solltest gerne Texte schreiben, kreative, spannende Texte, einfach Spaß daran haben. Nicht in einer Wurst dahin schreiben und auch möglichst keine Rechtschreibfehler einbauen. Außerdem solltest du wissen, worüber du schreiben möchtest. Ich war schon immer sehr an Mode interessiert, weshalb es sofort klar war, dass die Hauptnische meines Blogs die Kategorie Fashion wird. Du bist der totale Beauty Freak und kennst dich da supergut aus? Oder lest gerne und viele Bücher? Reist gerne und berichtest danach davon? Überlege dir deine Interesse und schon findest du deine Themen.

Du solltest dir also erstmal überlegen, worüber du schreiben möchtest. Außerdem sollte dir bewusst sein, dass ein Blog viel Arbeit bedeutet. Bei mir dauert die Bearbeitung eines Beitrags meist um die 5-8 Stunden. Denn nicht nur das Texte verfassen, sondern auch Bilder machen und bearbeiten, formatieren, etc. gehört zu einem Beitrag.

2. Wie finde ich einen Namen für meinen Blog?

Dein Blogname sollten einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe einfach alle Begriffe auf die dir einfallen, wenn du an deinen zukünftigen Blog denkst. Schreib deine Namen auf, deine Interessen. Außerdem sollte der Name nicht zu kompliziert sein. Er sollte gut einzuprägen sein für die Leser. Es gibt übrigens auch einige Blognamen-Generatoren, wie zum Beispiel hier.

3. Welchen Anbieter wähle ich? Und welche gibt es überhaupt?

Du hast dir nun überlegt, worüber du schreiben möchtest und wie dein Blog heißen wird. Nun kommen wir zur Website-Erstellung. Es gibt hierbei verschiedene, kostenlose Anbieter wie zum Beispiel blogger, wix, jimdo oder wordpress.com. Mit letzterem habe ich damals gestartet und bereue meine Entscheidung keine Sekunde. Deshalb lege ich es auch dir an’s Herz, euren Blog mit WordPress.com zu erstellen. Es ist sehr einfach zu verstehen und es gibt viele Möglichkeiten. Du kannst zwischen verschiedenen Tarifen wählen oder dich für den kostenlosen entscheiden.

Mittlerweile hoste ich meinen Blog selbst und habe wordpress.org. Das wird aber erst später interessant und ist für den Anfang wirklich nicht nötig.

4. Wo finde ich ein Design für meinen Blog?

Du hast dich jetzt entschieden, auf welcher Plattform du deinen Blog erstellst. Nun steht die Wahl des passendes Designs („Theme“) an. Hast du deine Website auf wordpress.com erstellt, dann findest du dort eine Menge an kostenlosen Themes, sowie welche zum Kaufen (zwischen 30€-50€). Ich würde dir aber empfehlen, dich auf themeforest umzusehen. Dort gibt es eine Menge an wunderschönen Themes zu einem fairen Preis.
Neutrale Farben wie schwarz und weiß kommen immer gut und sind nicht zu übertrieben. Dazu ein bisschen rosa oder gold, oder grau. Was dir eben gefällt. Zumindest sollte es nicht zu kitschig sein, denn da sind die LeserInnen schnell überfordert.

5. Logo? Header? Kategorien? Sidebar? Menü? Wie geht das?

Jeder Blog sollte sein eigenes Logo haben. Ich habe zum Beispiel einen Schriftzug entwerfen lassen, der sich in meinem Header befindet. Du kannst dir einen Header zum Beispiel auf Canva selbst erstellen.
Um den Blog übersichtlicher zu gestalten, solltest du einige Kategorien wählen. Meine Kategorien sind zum Beispiel Fashion, Beauty, Lifestyle, Food, Travel, sowie eine About Me, Contact und Impressum Seite. Zu guter Letzt habe ich auch noch eine Shop My Style Kategorie, wo ich alle Teile verlinke, die ich so trage. Ist also jemand nur an den Beauty Beiträgen interessiert, so klickt er im Menü einfach auf die Kategorie Beauty und schon werden alle Beiträge dieser Kategorie gezeigt. Wichtig ist auch die Sidebar. Dort kannst du dich für verschiedene Widgets entscheiden wie zum Beispiel deinen Instagram Account, einen „Blog abonnieren“ Button, die beliebtesten Beiträge, etc.

6. Wie oft soll ich Beiträge posten? Jeden Tag? Einmal in der Woche?

Nein, also meiner Meinung nach, ist jeden Tag ein Beitrag zu viel. Viel zu viel sogar. Geschweige denn, ihr werdet es niemals auf Dauer schaffen, jeden Tag kreativen und spannenden Content zu posten. Passend finde ich 3 Beiträge die Woche. Meine Devise lautet Dienstag, Freitag und Sonntag. Leider schaffe ich es nicht immer, diese Tage einzuhalten, geschweige denn, 3 Beiträge die Woche. Immerhin möchte ich auch nicht irgendwas posten und genug Zeit dafür einplanen. Also für mich sind 3 Beiträge die Woche der Plan. Dazu muss ich aber auch sagen, dass es neben einem 40h Job schwieriger ist. Ich bin ja immerhin noch Studentin und habe deshalb mehr Zeit für mein Hobby. Hast du einen 40h Job, dann musst du selbst rausfinden, wie viel Zeit du hast bzw. wie viel Freizeit du darin investieren möchtest.

Wichtig ist auch, dass du regelmäßig postest. Es ist alles andere als effektiv, wenn du im Februar einen Beitrag hochladest, im März jeden zweiten Tag und im April nur 2 Beiträge. Du solltest dir am Besten einen Plan erstellen, wann du immer posten möchtest. Wenn du das jetzt mal nicht einhältst, dann ist es natürlich nicht schlimm. Denn die Hauptsache am Bloggen solltest du nicht vergessen: es soll SPASS machen!! 🙂

Das war’s nun auch schon mit dem ersten Teil meiner #howtoblog Reihe. Im nächsten Beitrag werde ich euch erzählen, wie ihr euren Blog vermarktet bzw. wie andere auf ihn aufmerksam werden. Habt ihr noch Fragen zu dem heutigen Post? Dann stellt sie gerne in den Kommentaren oder schreibt mir eine E-Mail (piecesofmara@gmail.com) 🙂

24 Comments

  1. Februar 19, 2017 / 6:21 pm

    Ich habe erst das Bloggen angefangen und kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil online kommt. Bin wegen mangelnden followern (auf Blog und Instagram) ein wenig frustriert 🙁

  2. Februar 19, 2017 / 6:24 pm

    Ich finde, da hast du eigentlich alles, woran man am Anfang denken musst auf den Punkt zusammengefasst 😊 Meistens ist es dann am Ende auch halb so schlimm, wie man am Anfang gedacht hat. Was die Frequenz von Posts angeht, bin ich eigentlich ganz deiner Meinung. Lieber nicht zu viel und dafür qualitativ durchdacht! Da ich meinen Blog schon habe, freue ich mich vor allem auf die kommenden Teile!

    Liebe Grüße
    Stephi // http://stephisstories.de

  3. Februar 19, 2017 / 7:31 pm

    Ich liebe solche Tipps und sie helfen einen auch weiter, wenn man schon einen Blog betreibt. Immerhin möchte man auch was verändern oder anders gestalten. Toller Beitrag Süsse und bei den Beiträgen pro Woche bin ich ganz bei dir 🙂 lieber weniger und dafür etwas „gscheits“ 🙂 alles liebe mausi :*

  4. Februar 19, 2017 / 10:55 pm

    Ein wirklich fabelhafter Beitrag liebe Mara! Ich bin überzeugt, er wird vielen Beginnern weiterhelfen! 😉
    Mir hätte er damals als ich begonnen habe auf jeden Fall sehr geholfen, denn dass sind genau die Fragen die ich mir auch gestellt habe als ich meinen Blog gestartet habe 😉

    Bin schon gespannt auf weitere Beiträge dieser Reihe! <3

    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

  5. Februar 20, 2017 / 8:35 am

    Tolle Tipps die Du da zusammengestellt hast.
    Lieben Dank dafür und liebe Grüße.

    Wünsche Dir einen schönen Wochenstart.
    Caroline | http://www.modesalat.com

  6. Februar 20, 2017 / 10:57 am

    Ein toller Beitrag, meine liebe Mara! Der hilft bestimmt vielen zukünftigen Bloggern weiter! Ich wäre vergangenes Jahr froh gewesen, wenn ich so einen Beitrag als Guideline gefunden hätte 🙂

    Liebst, Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com

  7. Februar 20, 2017 / 12:09 pm

    Ein toller Post, sowas hätte ich damals mal am Anfang gebrauchen können 😉
    Liebe Grüße, Fiona THEDASHINGRIDER.com

  8. Februar 20, 2017 / 12:40 pm

    Toller Post meine Liebe & wirklich perfekt für Einsteiger ♥ Im Nachhinein wünschte ich ich immer, solche Posts hätte es auch schon gegeben, als ich mit dem Bloggen begonnen habe 🙂

    Hab einen tollen Wochenstart,
    xxx
    Tina
    http://www.styleappetite.com

  9. Februar 20, 2017 / 1:25 pm

    Ein toller Post, ja da hast du vollkommend recht, was hab ich mich zunächst durch das Web geklickt um solche Informationen zu bekommen 🙂
    Wie Du sagst Übung macht den meister, sag ich mir gerade beim umgestalten, jeden TAg 🙂
    Da ich vollzeit Arbeite bleibt leider manchmal wirklich kaum Zeit zum bloggen, geschweige denn Bilder zu einer hellen zeit zu machen. Aber, es soll ja auch kein stress sein sondern Spaß!!
    Liebste Grüße
    Tascha
    http://www.taschasdailyattitude.com

  10. Februar 20, 2017 / 1:48 pm

    Hi Mara,
    Echt cooler Beitrag! Gerade für Anfänger echt informativ – wenn ich so einen vor zwei Jahren gefunden hätte, hätt ich mir wohl einiges an Nerven erspart, haha! Ich musste übrigens kurz schmunzeln, als ich deine Empfehlung für Canva gelesen hab – denn was würden wir wohl ohne Canva machen? 😉
    xx

  11. Februar 21, 2017 / 6:09 am

    ein toller beitrag meine liebe – besonders wenn man echt kurz davor ist, ist man oft sehr überfordert und dann ist dein kleiner guide genau das richtige 🙂 ich weiß noch wie ich im internet danach gesucht habe was brauchbares zu finden 🙂
    für einen blogstart ein perfekter artikel 🙂
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

  12. Leni
    Februar 21, 2017 / 10:45 am

    Ich wünschte es hätte früher schon mehr solcher Beiträge gegeben. 😉 Als ich anfing musste ich mir mühevoll alles zusammensuchen. 😛
    Freue mich schon auf den zweiten Teil.
    Bussii, Leni
    http://www.theblondejourney.com/?m=1

  13. Februar 22, 2017 / 4:24 pm

    Ich liebe es zu lesen, wie andere Blogger mit dem Bloggen angefangen haben. Für mich stecken in so einem Post wertvolle Tipps, bzw. Vergleiche. Ich denke mir dann immer… hmmm so habe ich es auch gemacht… hmmmm bei mir war das anders.
    Sehr spannend, liebe Mara.
    Liebsten Gruß!
    Eva

  14. Februar 22, 2017 / 6:07 pm

    Mara, du schöner Mensch!

    Toller Blogpost! Toll dass du so offen darüber schreibst! Finde ich cool! Freue mich schon auf den zweiten Teil!

    Bussi Jenny
    https://www.jennyloveslove.com

  15. Februar 23, 2017 / 10:33 am

    Ein toller Beitrag meine Liebe!
    Habe ja auch bereits einen ähnlichen geschrieben und finde es toll, Leuten einen Einblick und etwas Hilfe zu geben,
    die auch einen Blog starten möchten.
    Love,
    Tori | https://abouttori.com

  16. Februar 23, 2017 / 10:51 am

    Toller Beitrag für Blog Einsteiger! Gerade am Anfang weiß man ja nicht wo und wie und was. Der Artikel hilft einen Startpunkt zu finden.

    Liebe Grüße
    Chichi

    http://www.lookatchichi.com

  17. Februar 24, 2017 / 8:03 pm

    Meine Liebe!

    Dieser Post ist wirklich toll und hat mich absolut inspiriert! Danke für die tollen Tipps!

    LIEBSTE GRÜßE

    MICHELLE

  18. Februar 24, 2017 / 8:04 pm

    Meine Liebe!

    Dieser Post ist wirklich toll und hat mich absolut inspiriert! Danke für die tollen Tipps! Am schwersten tue ich mir immer bei der Wahl des Designs bin irgendwie immer unzufrieden.

    LIEBSTE GRÜßE

    MICHELLE

  19. Februar 27, 2017 / 12:34 am

    Ein super super interessanter Beitrag und selbst für mich, obwohl ich einen blig habe sehr interessant.

    Ich glaube die Namensfindung war bei mir das schwerste, aber ich bin glücklich damit! Was Design angeht, weis ich immer noch nicht so recht was ich will und am Logo bin ich auch noch am verzweifeln…

    Liebe Grüße

    Nicky von http://www.coconuted.com

  20. Februar 27, 2017 / 1:29 pm

    Danke liebe Mara für den tollen Beitrag! 🙂

    Kommt mir genau gelegen und ich konnte mir ein paar super Tipps mitnehmen!
    Bin nämlich auch gerade dabei einen Blog zu erstellen, um meine Ideen irgendwo festzuhalten.
    Da freu ich mich gleich noch mehr auf Teil 2!

    Liebe Grüße,
    Mara 🙂

    • piecesofmara
      Februar 27, 2017 / 2:31 pm

      Hey liebe Mara! (klingt so witzig, wenn ich jemanden anderen mit meinem Namen anspreche :DD )
      Das freut mich aber, bin schon seeeehr gespannt darauf :)) Viel Erfolg und vor allem Geduld beim Erstellen :b
      Der 2.Teil kommt eh bald 🙂
      xx Mara

  21. Februar 27, 2017 / 5:22 pm

    Der perfekte Beitrag zum Einsteigen!
    Leider gab es vor einem Jahr noch
    nicht so viele Beträge in dieser
    Richtung und ich habe mir wirklich
    schwer getan! Einfach toll 😊
    Viele Grüße, Vanessa
    https://cityhopperlook.com/

  22. März 18, 2017 / 7:24 pm

    Großartiger Beitrag!

    Ich glaube, als ich meinen Blog gestartet habe (im April 2014) hab ich fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich hatte einen merkwürdigen Namen, der null Aussage hatte, ich hab mich null informiert wie Blogger (da war ich vorher) funktioniert… ich war einfach planlos. Ich hatte nämlich vor knapp 8 Jahren schon einmal einen privaten Blog, der eher so tagebuchmäßig geführt wurde und in einer geschlossenen Community existierte… deswegen musste ich mir nie Gedanken um Vermarktung, Social Media etc machen. Aber ich hab mich irgendwie eingewuselt in die Thematik und mittlerweile bin ich ganz zufrieden. Man entwickelt sich ja auch und ich glaube, wenn ich nochmal in dieser Situation wäre, hätte ich gerne diesen Beitrag gelesen, um zu wissen, was da auf mich zukommt.

    Ich danke dir also stellvertretend für alle Neulinge!

    Liebste Grüße
    Rebecca

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